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andrea eckert 


Geboren in Baden, nach dem Abitur und einem Literaturstudium in Paris Ausbildung bei der legendären Dorothea Neff; Engagements am Kornmarkttheater Bregenz, dem Linzer Landestheater, am Schauspielhaus Wien, dem Frankfurter Schauspielhaus, dem Wiener Burgtheater, dem Volkstheater Wien und dem Theater in der Josefstadt.

1991 gelang es ihr, sich mit "Judith" von Friedrich Hebbel am Wiener Volkstheater als Protagonistin der Wiener Theaterszene zu etablieren. Seitdem spielte sie u.a. die Hauptrollen in "Maria Stuart" von Friedrich Schiller, "Clara S." von Elfriede Jelinek, "Anna Galactia" von Howard Barker, "Elektra" von Sophokles, "Der Gute Mensch von Sezuan" von Bert Brecht, "Groß und Klein" von Botho Strauß, "Eisen" von Rona Munro, "Penthesilea" von Heinrich von Kleist.

Als Maria Callas in dem Stück "Meisterklasse" von Terence Mc Nally wurde sie zum Publikumsmagneten Wiens. Über 170.000 Besucher sahen diese 11 Jahre auf dem Spielplan des Wiener Volkstheaters befindliche Aufführung. Sie wurde für ihre Performance mit der Kainz Medaille und dem Karl Skraup Preis ausgezeichnet.

2011 spielte sie erfolgreich die Rolle der Dorothea Neff in der Uraufführung des Stückes "Du bleibst bei mir" von Felix Mitterer und wurde für den Nestroy nominiert. 2012 gewann sie für ihre Darstellung der erblindeten Schauspielerin den Dorothea-Neff-Preis für die beste schauspielerische Leistung und den Preis für den Publikumsliebling.

In der Saison 2012/2013 spielte sie am Wiener Volkstheater die Sängerin Greta Keller in dem Stück "Bon Voyage" von Rupert Henning und wurde dafür für den Nestroy nominiert. In der Saison 2013/2014 war sie am Volkstheater als Königin Elisabeth in "Maria Stuart" zu sehen. 2015 spielte sie die Frau in "Gift" von Lot Vekemans.

Andrea Eckert wurde zweimal für den Nestroypreis nominiert und erhielt zahlreiche Theaterauszeichnungen wie die Kainz Medaille, den Hebbel Ring, den Karl Skraup Preis, den Dorothea Neff Preis und den Hersfeld Preis. 2010 erhielt sie den Titel Kammerschauspielerin, 2016 das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien.
Sie spielt in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen und gastiert mit ihren Musikprogrammen im gesamten deutschen Sprachraum, in Israel und Amerika.

Ihr Debüt als Filmemacherin gab sie mit der Filmdokumentation "ALLES IST EIN WUNDER" über die Varieté-Artistin Lucia Westerguard. Ihre zweite filmische Arbeit, "VOM GLÜCK VERFOLGT. WIEN – HOLLYWOOD – RETOUR", ein Portait des Hollywoodschauspielers Turhan Bey, wurde bei der Viennale 02 präsentiert. Ihm folgten ein Film über die legendäre Josefine Hawelka – "KÖNIGIN JOSEFINE", über den Schauspieler Walter Schmidinger- "MIT DEN ZUGVÖGELN FORT" und das Porträt des Wiener Emigranten Eric Pleskow, der im Hollywood zu einem der mächtigsten Filmtycoons wurde: "I´M ABOUT WINNING". Dieser Fim wurde bei der Viennale 2006 uraufgeführt.

Im November 2008 wurde ihr Porträt des Jesuitenpaters Georg Sporschill unter dem Titel "PATER GEORG" vom ORF ausgestrahlt. Ihr letzter Film, "DURCH DIE WELT NACH HAUSE – DIE LEBENSREISE DES FREDERIC MORTON", über den Autor Frederic Morton, lief erfolgreich bei der Viennale 2009 und wurde im November vom ORF ausgestrahlt. Andrea Eckert erhielt dafür die ROMY für den besten österreichischen Fernsehdokumentarfilm 2009.

Andrea Eckert lebt als freie Schauspielerin und Filmemacherin in Wien und Berlin und ist seit 2016 Intendantin der Raimundspiele Gutenstein. Im Mai 2016 wurde Kammerschauspielerin Andrea Eckert mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien ausgezeichnet.

www.andrea-eckert.com