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eduard kiprskiy


„Pianist mit Weltklasse-Potential“ schrieb enthusiastisch der Rezensent des ersten Soloabends, den Eduard Kiprskiy 2009 in Deutschland gab. Dabei hatte sich der damals 23-jährige Russe bei diesem Konzert nicht auf seine „Leibstücke“ des russischen Repertoires verlassen, sondern mit Werken von Scarlatti und Haydn über Schumann bis zu Debussy und Albeniz stilistisch weit in den Westen vorgewagt, bevor er mit Liszt seine durchaus mit Raffinement eingesetzte Virtuosität auslebte.

 

Eduard Kiprskiy wurde am 26. Oktober 1986 in Leningrad (heute Sankt Petersburg) geboren. Er erhielt ab dem sechsten Lebensjahr seine erste musikalische Ausbildung (Klavier, Violoncello und Chorgesang) an der Rostropowitsch-Musikschule und an der Glinka-Gesangsschule und setzte seinen Werdegang am Musikgymnasium des St. Petersburger Konservatoriums im Fach Klavier bei Prof. Wolf sowie Komposition bei Prof. Ruschanskij fort. 2010 absolvierte er das Petersburger Konservatorium bei Prof. Sandler und nahm weiter Unterricht in Deutschland an der Musikuniversität Essen bei Prof. Boris Bloch. Derzeit ist Kiprskiy Aspirant am Staatlichen Rimskij-Korsakow-Konservatorium Sankt Petersburg im Fach Klavier bei Prof. Sandler und studiert Komposition bei Prof. Mnazakanjan.

 

Eduard Kirpskiy ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter:

2003 Internationaler Stefan Seiler-Wettbewerb in Griechenland  

2004 Internationaler Sergej Prokofjew-Wettbewerb in Kasachstan

2007 Georges Cziffra-Preis der Internationalen Sommerakademie Prag-Wien-Budapest

2009 Auszeichnung der Koehler Osbahr-Stiftung (Deutschland)

 

Kiprskiy widmet auch der Kammermusik große Aufmerksamkeit. Im Jahre 2008 wurde er Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Vokalmusik mit Klavierbegleitung „Drei Jahrhunderte Klassische Romanze“ in Sankt Petersburg. Bei dieser Gelegenheit gewann er auch den Wettbewerb  „Die beste Romanze zu Lyrik des Silbernen Zeitalters“ als Komponist. Kiprskiy ist Schöpfer zahlreicher Vokalzyklen für Gesang mit Klavierbegleitung und einer Reihe anderer Werke.

 

Als Pianist feierte er bei Festivals sowohl in Russland als auch im Ausland stürmische Erfolge, wie etwa in Italien bei den „Notte Musicale Modenese“ 2004, in Österreich beim „Festival der Klänge“ 2009, in Deutschland bei der Reihe  „Rund ums Klavier“ 2010, und wirkt regelmäßig beim Internationalen Musikfestival „Petersburger Paläste“, bei Konzerten der Manhattan School of Music sowie der Cziffra-Stiftung in Wien mit, aber auch bei zahlreichen Benefizkonzerten wie solchen der Wladimir Spiwakov-Foundation und der Reihe „Neue Namen“. Konzertreisen führten Kiprskiy außer durch seine russische Heimat bereits mehrmals nach Deutschland – von Duisburg bis Frankfurt, Österreich – vor allem nach Wien und ins Wiener Radio-Kulturhaus, Italien und in die Niederlande, nach Luxemburg, Brüssel und Vilnius; er arbeitete mit den Petersburger Philharmonikern, den Duisburger Philharmonikern, dem Arnheimer Het Gelders Orkest und anderen bedeutenden Klangkörpern zusammen.